Erfurt

Gestern hatte ich bereits erwähnt, dass ich in Erfurt war. Genauer gesagt bin ich von letzten Freitag bis Montag dort gewesen. Über Pfingsten fand dort der Deutsche Esperanto-Kongress statt.

Am Freitag und Samstag abend habe ich, nachdem der offizielle Programmteil zuende war, Esperanto-Liedgut zum besten gegeben und mich dabei auf der Ukulele begleitet. Den Leuten in der Kneipe hat’s gefallen. Außerdem habe ich mehreren Teilnehmern Ukulele-Grundzüge beigebracht.

Am Sonntag abend waren hingegen meine DJ-Künste gefragt. Das war auch der entscheidende Grund, nach Erfurt zu kommen. Allzu viel hatte ich mir im Vorfeld nicht davon versprochen. Es waren zwar nicht viele Tanzwütige da, aber die haben gut durchgehalten, so dass es am Ende mehr als zweieinhalb Stunden wurden. (Wir frühestens ab 21:30 Uhr loslegen und mussten das Gebäude um 01:00 Uhr verlassen – allzu viel mehr wäre also eh nicht drin gewesen.) Bis auf das Eröffnungslied – traditionell „The Final Countdown“ von Europe – war alles Esperanto-Musik.

Erfurt selbst ist übrigens sehr schön. Ich hatte das gar nicht auf dem Zettel gehabt. Während des zweiten Weltkriegs wurde das Stadtzentrum weitgehend von Bomben verschont und in der Endzeit der DDR formierte sich ein Bürgerprotest, als die Führung den heruntergekommenen Stadtkern abreißen wollte. So kann’s gehen, heute ist Erfurt wieder hergerichtet und wer aus dem Ruhrgebiet kommt und das sieht, muss eigentlich weinen.

Ich habe zwei sehr schöne Cafés gefunden. In einem konnte ich auch noch meine bescheidenen Russisch-Kenntnisse anbringen, da die eine Kellnerin Ukrainerin war. Eine andere sprach unter anderem Italienisch, aber leider ergab sich keine Gelegenheit für ein Schwätzchen.

Der MDR war auch da und hatte sogar einen kurzen Beitrag gemacht, in dem ich kurz gesprochen und ansonsten Ukulele gespielt habe. Leider ist er nur einige Stunden im Netz gewesen, jetzt aber nicht mehr im Archiv oder der Mediathek und in der kompletten Sendung taucht er auch nicht auf. Sehr schade!

Dennoch bleibt unter dem Strich ein tolles langes Wochenende, während dem ich meine verschiedenen Fähigkeiten ganz gut ausspielen konnte. Dazu kommt die sehr schöne Stadt, die ich gerne wieder besuchen werde.

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4 Gedanken zu „Erfurt

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