Slowenien

Ich hatte Ljubljana einen Tag lang erkundet (und würde es noch am Abend machen), aber ich wollte noch andere Teile von Slowenien sehen. Schließlich war es ein neues Land auf meiner Liste!

Ziele gab es mehr als genug (das Hotel Park zeigte via Bildschirm im Frühstücksraum und am Fahrstuhl einige an), aber zwei Seen wollte ich unbedingt sehen. Ursprünglich hatte den ersten eine Freundin via Internet empfohlen, dann noch eine andere beide, während ich in der Slowakei war, und schließlich ein Slowene selbst, der in Nitra mittags am selben Tisch saß. Dann hatte mir noch einer meiner Mitreisenden Infos zur Fahrtzeit gegeben.

Die Erkundung würde via Bus erfolgen. Die Auskunft zur Fahrtzeit war überhaupt kein Problem und die Fahrkarten konnte ich einfach am Automaten im Bahnhof ziehen. Auch mit dem Umsteigen und der Rückfahrt hat alles wunderbar geklappt.

Der erste See heißt Bled und ist wirklich wunderschön. Auf einer Insel steht eine Kirche. Am Rande des befindet sich ein Schloss auf einer Klippe. Ich schoss begeistert Fotos. Als ich dachte, kitschiger gehe es nun wirklich nicht mehr, gleitete auch noch majestätisch ein Schwan ins Bild.

Der zweite See heißt Bohinj. Am Ufer darf nicht gebaut werden, damit der ursprüngliche Ausblick erhalten bleibt. Er wirkt dementsprechend naturbelassen. Ich schoss massig Fotos, besuchte eine kleine Kirche und genoss die Aussicht. Im Hintergrund sah man hohe Berge. Das waren schon die Alpen. Wahnsinn!

Das muss man sich einmal vorstellen: Ein so kleines Land wie Slowenien hat Berge und Meer, Seen und Höhlen, und dazu noch interessante Städte mit Kultur. In Slowenien scheinen sich Nord und Süd, Ost und West zu treffen. Ich hatte Slowenien vorher überhaupt nicht auf dem Zettel gehabt – jetzt stellte sich heraus, dass es vielleicht das schönste Land war, in dem ich je gewesen bin. Genau für solche Überraschungen wollte ich in dem Jahr Auszeit unbedingt in neue Länder reisen.

Als ich am nächsten Tag zurück nach Ungarn reiste, hatte ich eine zweistündige Pause in Maribor. Ich machte noch einige Fotos und genoss ansonsten Eis und Kaffee am Bahnhof. Leider war die Bekannte, die ich in der Stadt habe, gerade nicht zu Hause, aber sie hat mich auf ein anderes Mal eingeladen.

Zurück in Budapest verbrachte ich wieder eine Nacht im City Hostel Buda. Am nächsten Tag sollte es dann wieder auf die nächste Reise gehen, deren Ziel jedoch ganz in der Nähe lag.

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3 Gedanken zu „Slowenien

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