Mythodea

Dieses Jahr war ich schon in einigen Ländern. Aber zwischendurch war ich auch in anderen Welten unterwegs!

Das Fantasy-Wochenende Anfang Mai hatte ich nur kurz erwähnt, aber Anfang August war ich Tagesgast auf dem Fantasy-Konvent „ConQuest of Mythodea“ mit ca. 8.000 Teilnehmern. Der Con fand bei Brokeloh in der Nähe von Hannover statt.

Die Idee zum Besuch hatte einer meiner besten Freunde. Wir hatten noch etwas anderes vor (was der Grund war, warum ich am 04. August aus Ungarn zurückkehren musste), aber da die Vorbereitungen dafür gut voranschritten, konnten wir uns tatsächlich einen Tagen Mythodea gönnen.

Ein Kostüm hatte ich parat. Schließlich nehme ich seit Jahren am DSA-Briefspiel teil (mit einigen Leuten davon war ich im April in Jesberg) und besuche manches Treffen, auf denen man sich dann auch entsprechend verkleidet.

Leider hatte ich keine Zeit gehabt, mich in den Hintergrund von Mythodea einzulesen. Aber ich war schon mehrmals in eine LARP-Taverne in Welders verfluchten Landen (irdisch auf einem Hof in Ostbevern) eingekehrt und hatte ebenfalls eine kleine Hintergrundgeschichte rund um meinen Charakter improvisieren müssen. Diesmal entschloss ich mich, mich als Ukulele spielender Barde namens Thymion (wie Thymian, nur mit „o“!) vorzustellen.

Das Gelände war beeindruckend: Mehrere Zeltplätze voll, dazu Wiesen, die für Schlachten genutzt wurden. Als wir zu zweit ankamen, waren nur wenige Leute wach, das Aufstehen zog sich bis zum Mittag hin. Immerhin fiel ich gleich mit meinem Instrument auf und wurde angesprochen. In einem Zelt gab es Kaffee, ein paar gelangweilte, aber lustige Wachen gaben sogar Schnaps aus (nicht mir – ich trinke ja nach wie vor keinen Alkohol). Spätestens als die Fantasy-Stadt aus ihrem Schlaf erwacht war, kam es zu häufigeren Kontakten. Ich spielte traurige Musik auf zwei inszenierten Beerdigungen, wurde von Musikerkollegen eingeladen und nahm – wenn auch recht erfolglos, aber es ging ja ums Mitmachen – an einem Bardenwettbewerb teil. An einem Crêpestand wies ich mit meiner Musik nicht nur einen ziemlich großen und durchtrainierten Typen in die Schranken (alles nur gespielt natürlich!), sondern gab mehreren Frauen einen Ohrwurm und ergatterte sogar ein Gratis-Crêpe! Die Musikerrolle war wunderbar geeignet, um mit ganz verschiedenen Leuten ins Gespräch zu kommen. Ich hätte allerdings noch mehr fantasytaugliches Repertoire drauf haben sollen – mein Begleiter bekam ständig dieselben Sachen zu hören.

Mit mehr Vorbereitung hätte ich sicherlich noch besser in die Welt eintauchen können, aber selbst so war es schon beeindruckend, welchen Aufwand die Leute bezüglichen Kostümen und Ausrüstung betrieben hatten. Außerdem tummelten sich extrem lustige und kreative Menschen dort.

Wie groß die Vernstaltung war, das zeigen drei Videos beim NDR. Und auch sonst gibt es einige Aufnahmen, ich nenne nur eine weitere:

Mythodea 2014

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6 Gedanken zu „Mythodea

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