Wintersonnenwende

Das Jahr ging zuende und ich musste mich entscheiden, wohin ich im Dezember noch verreisen wollte. Am Ende entschloss ich mich, ganz unkompliziert wie im Juli, August, September, Oktober und November nach Budapest zu reisen. Diesmal gab es jedoch eine kleine Variation: Weil ich einen größeren Ukulelenkoffer und ein schweres Wörterbuch dabeihatte, nahm ich den Zug. So hatte ich dieses Jahr ja bereits mehrere längere Strecken absolviert: Nach Mailand mit Umstieg in Zürich, nach Stockholm mit Umstieg in Hamburg und Kopenhagen und nach Marseille mit Umstieg in Essen und Brüssel. Diesmal fuhr ich 6 Uhr morgens los – geradezu spät im Vergleich zu den Reisen nach Schweden und Frankreich! Der ICE nach München wurde in Münster eingesetzt, der Zug nach Budapest in München. Also fuhr ich jeweils die komplette Strecke. In München hatte ich einen Puffer von einer Stunde. Kurz vor 21 Uhr kam ich in Budapest-Keleti an. Machbar ist die Strecke also auch per Zug, wobei man beachten muss, dass ab Wien praktisch alle Plätze reserviert sind. Im Zweifelsfall muss man sich auf 2-3 Stunden Stehen gefasst machen. Das war aber kein Problem, ich hatte ja lange genug gesessen. Nebenbei kam ich mit zwei amerikanischen Touristen ins Gespräch.

In Göd nördlich von Budapest erlebte ich den 3. und auch den 4. Advent. Insgesamt bin ich im Dezember länger dort gewesen als in meiner Wohnung in Münster.

Nun reagiere ich reagiere sehr emotional auf den Wechsel der Jahreszeiten. Ich hatte bereits den Herbstanfang in Ungarn verbracht, jetzt erlebte ich den Winteranfang und den kürzesten Tag des Jahres – das andere Extrem im Vergleich zum Mittsommer in Schweden. Zum Glück war es gerade an diesem Tag angenehm sonnig, so dass ich einen Spaziergang an die Donau machen konnte. Es wehte ein scharfer Wind, aber ansonsten war es nicht besonders kalt für den Winter.

Am Freitag ging es in eine Teestube in Budapest. Es war sehr schön, einige Leute wiederzusehen und einige neue kennenzulernen. Bei jedem Besuch von Budapest fühle ich mich ein wenig heimischer. So wurde es ein würdiger Abschluss meiner Auslandsreisen 2014!

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7 Gedanken zu „Wintersonnenwende

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