Jahresende

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Nach meiner letzten Auslandsreise 2014 hatte ich noch schnell die letzten Weihnachtsgeschenke besorgt.

In den dunklen Monaten werde ich oft nostalgisch und denke an früher / die Vergangenheit (ich reagiere emotional auf die Jahreszeiten). Ende Dezember war es ein Jahr her, dass ich die ersten Pflöcke für das Jahr Auszeit eingeschlagen habe und prinzipiell wusste, dass ich das machen könnte. Spätestens im Januar 2015 – also jetzt – wollte ich es antreten, es ging dann aber schon früher los.

Zum Glück hatte ich mir nicht viel Zeit zum Grübeln in Münster gegeben, denn dann kamen schon die Feiertage. Über Weihnachten werde ich hier nicht viel schreiben, das ist dann doch recht privat. Eines sei erwähnt: Ich genieße das Weihnachtsfest als Erwachsener deutlich mehr als in meiner Kindheit.

Und danach ging es auch schon auf den Jahresendspurt zu. Traditionell feiere ich eine Woche lang über Silvester auf einem Esperantotreffen. Das letzte Mal zu Hause war ich 1988/89, davor 1982/83.

Diese Wochen um den Jahreswechsel herum waren oft entscheidend und haben meinem Leben eine kleinere oder größere Wende gegeben. Oft waren sie auch Gelegenheiten, in denen ich außerhalb meines Alltags auf mein Leben blickte. In den letzten Jahren sah ich meistens, was in meinem Leben alles nicht in Ordnung war. Dieses Mal konnte ich es locker angehen lassen. Vielleicht war ich sogar so entspannt wie nie.

Es gibt natürlich eine Menge Sachen zu erzählen. Ich habe so viele Leute wiedergesehen oder kennengelernt, so viele schöne Gespräche geführt, so fröhlich gefeiert…

und wie immer war ich selbst aktiv: Zum einen als DJ, zum ersten Mal seit November. Insgesamt in vier Nächten habe ich aufgelegt. Diesmal half mir vor allem eine CD mit neuerer Disko-Musik, die mir einer der Teilnehmer mitgebracht hatte. Mein Geschmack ist das nicht unbedingt, aber wenn’s den Leuten gefällt und sie dazu tanzen, dann spiele ich es auch. „Shake It Off“ von Taylor Swift finde ich ganz einprägsam wegen des Baritonsaxophons. Passenderweise ist das auch die Hintergrundmusik für das erste Video von der Woche:

Rowland Goodbody: 6a Junulara E-Semajno (JES) 2014/15

(Um meiner Eitelkeit Genüge zu tun: Ich bin mehrmals kurz zu sehen: Ab 0:14, ab 0:43, ab 0:51, ab 1:55 und – ganz am Rande – ab 3:42.)

Ich denke, das gibt einen Teil der Stimmung recht gut wieder. Hat Spaß gemacht!

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6 Gedanken zu „Jahresende

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