Operation Augias – der Koffer

Manchmal ergibt es sich ganz automatisch, dass ich die Operation Augias weiterführe. Bisherige Meilensteine waren 500 Bücher, Kleidung, eine Brille, alte Papiere von der Arbeit, die erste Ladung Computerspiele, Audiokassetten, Sachen aus dem Zimmer zu Hause, die Reste aus dem Zimmer sowie der Rasierapparat.

Vor meiner nächsten Reise nach Budapest musste ein neuer Koffer her, denn mein bisheriger Trolley von Imagio war Anfang des Jahres endgültig unbrauchbar geworden. Zwar war eventuell noch Garantie auf den Koffer, aber so, wie ich ihn abgenutzt hatte, bezweifele ich, dass ich da irgendwelche Ansprüche hätte geltend machen können.

Zunächst war eine Rolle blockiert und dann immer mehr abgeschabt worden, ebenso wie ein unterer Rand des Koffers. Dann gesellte sich eine zweite Rolle dazu, so dass man ihn nur noch in einer Position ziehen konnte. Danach scheuerte eine Ecke ab. Bei einem Flug ging der obere Griff halb kaputt und riss mir auf einer Reise ganz ab. Der ausziehbare Griff blockierte, so dass ich jedesmal den Koffer öffnen und per Hand die Mechanik drücken musste, um den Griff auszufahren oder wieder hineinzuschieben. Anfang diesen Monats ging nicht einmal das mehr und ich bekam den Griff überhaupt nicht mehr hinein, so dass der Koffer, der bisher bereits sehr unpraktisch geworden war, nun überhaupt nicht mehr für eine Flugreise zu benutzen war.

So sehr ich auch an Sachen festhalte, die noch irgendwie funktionieren: Hier war nichts mehr zu machen.

Also habe ich Kataloge im Internet gewälzt und lange in drei Geschäften gesucht, bis ich endlich eine Lösung hatte, die mir gefiel. Der neue Trolley ist von Eminent, heißt Vaduz (wie die Hauptstadt von Liechtenstein), ist mittelgroß so wie der alte und in einem dezenten indigoblau gehalten, so dass er auch für die Arbeit taugt. Vor allem wiegt er nur drei Kilo! Die erste Reise (nach Ungarn) hat er bereits unbeschadet überstanden.

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2 Gedanken zu „Operation Augias – der Koffer

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