Drei wertvolle Einsichten

„We don’t see things as they are, we see them as we are“
Marillion: Rich

Ich bin auf der Suche nach dem verlorenen Groove. Ein Blogeintrag fasst den Hintergrund mit Verweisen auf alle Blogeinträge aus Q2/2020 zusammen. Seitdem habe ich über den Sinn des Zorn, Verletzbarkeit und die Zeit vor fünf bzw. zehn Jahren geschrieben sowie zuletzt darüber, dass das Leben keinen Sinn haben muss.

Heute möchte ich mich mit drei Erkenntnissen befassen, die alle gemeinsam haben, auf eine Situation anders zu blicken, ohne sofort etwas ändern zu müssen.

Nervosität im richtigen Maß sehe ich seit Jahren als eine gute Sache. Nervös zu sein heißt nichts anderes, dass ich weiß, dass etwas schiefgehen kann und ich nicht möchte, dass das passiert. Mit anderen Worten: Mir liegt etwas an dem, das ich tue. Die Dinge bedeuten mir etwas. Keinen Bezug zu dem zu haben, das ich mache, wäre sehr traurig – und Nervosität ist das beste Signal, dass es mir nicht so geht. Daher brauche ich sogar ein wenig Lampenfieber, wenn ich auf die Bühne gehe.

Von einer Freundin kam noch der Hinweis, Zorn als Trotz zu sehen. Der wiederum ist ein schöner Motivator („Jetzt erst recht!“).

Als ich während meiner Auszeit schrieb, dass Traurigkeit nicht die innerste Wahrheit ist, erwähnte ich auch Stimmungsschwankungen. Dazu ist mir erst in den letzten Tagen etwas eingefallen: Launen bedeuten, dass auch unangenehme Gefühle schnell vorübergehen.

8 Gedanken zu „Drei wertvolle Einsichten

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