Ein Lernerfolg am Jahresende

„Ich bin eine Tochter Tie’Shiannas. Mein Geist ist durchdrungen von der Kraft des Humus. Sie füllt meinen Geist mit Bildern und Eingebungen von einem besseren Morgen.

Ich glaube, Ihr seid der Bote dieses besseren Morgen. Ihr werdet helfen, unsere Hoffnungen von neuem erblühen zu lassen, und den Schrein der Nurti heilen.“
– Kind Tie’Shiannas, Drakensang: Am Fluss der Zeit – Phileassons Geheimnis

Ich bin auf der Suche nach dem verlorenen Groove. Sechs Blogeinträge fassen jeweils alle Blogeinträge aus einem Quartal zusammen:

Zuletzt habe ich darüber gebloggt, dass sich niemand wegwerfen muss, wie mein Geburtstag besser war als der ein Jahr zuvor, dass ich ganz im hier und jetzt sein will, ein wunderbares Wochenende, ASMR, wie sich meine Reisepläne verschoben, Stress rechtzeitig zu erkennen sowie wie der Groove ausgerechnet in schlechter Zeit zurückkam.

Der letzte Monat des Jahres hat begonnen – üblicherweise geht es in den Endspurt des Jahres voller Stress und Müdigkeit – nicht gerade die ideale Zeit für Wachstum und Veränderung.

Umso wichtiger war es mir, noch im Dezember eine Prüfung zur beruflichen Weiterbildung zu bestehen: Professional Scrum with User Experience (PSU I) („Professionelles Scrum mit Nutzererfahrung“). Dieses Zertifikat gibt es seit Ende Februar 2019. (Stand 01. Dezember haben es 1.734 Leute.) Ich werde hier nicht alles auflisten, was ich zum Lerne verwendet habe. Ein zentraler Teil war das Buch „Lean UX: Designing Great Products with Agile Teams“ von Jeff Gothelf und Josh Seiden.

Bis hierher wirkt es wie ein Spiegel des Eintrags vom Anfang des Jahres. Es gibt aber noch ein wenig mehr Hintergrund zu erzählen.

Da sich meine Reisepläne um mindestens einige Monate verschoben haben, war es mir umso wichtiger, meine Sehnsucht auf eine andere Art und Weise auszuleben. Die Idee, genau diese Prüfung zu machen, hatte ich schon vor zwei Jahren, als es bereits steil mit meinem Leben bergab ging. Als ich vor einigen Wochen im Büro einige Plakate zum Thema UX sah, erinnerte ich mich an meine Pläne von damals. Ich habe mich so sehr nach Veränderung, nach einem neuen Morgen, nach Hoffnung gesehnt, doch schienen es die Umstände und mein persönliches Energieniveau seitdem nie zuzulassen. Der Geburtstag und das Wochenende mit Freunden im Oktober haben mir die Motivation und Kraft gegeben, um seitdem fast täglich zu lernen.

Denn eines habe ich begriffen: Die Zeit ist jetzt. Eine bessere Zeit wird nicht kommen.

Die Prüfung habe ich übrigens mit 100% der Punkte bestanden. Wenn ich völlig wirr im Kopf und ohne Konzentration wäre, hätte ich das wohl kaum geschafft. Das ist ein Zeichen, dass ich stärker auf mich selbst vertrauen kann. Stattdessen sollte ich Umgebungen und Personen meiden, die mir den Eindruck vermitteln, nicht gut genug zu sein. Ich bin es doch offensichtlich unter den richtigen Umständen!

9 Gedanken zu „Ein Lernerfolg am Jahresende

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