Krieg in der Ukraine

Ich bin auf der Suche nach dem verlorenen Groove. Sieben Blogeinträge fassen jeweils alle Blogeinträge aus einem Quartal zusammen:

Zuletzt habe ich darüber gebloggt, wie das neue Jahr mit einem Traum begann, Zuversicht im neuen Jahr, die schöpferische Kraft der Zerstörung, Platz für Veränderung, wie ich den Träumen treu blieb, ein Wochenende wie früher, wie ich zwei Schritter weiter kam sowie falsche Scham.

Seit letztem Donnerstag ist die Welt eine andere. Es gibt kein anderes Thema, dass so dringend oder wichtig wäre, um darüber zu bloggen.

Im Krieg enden alle Regeln der Zivilisation.

Es gibt mindestens drei Optionen für Länder, die nicht im Krieg sind:

  1. Luftraum schließen
  2. Flüchtlinge aufnehmen
  3. Zahlungsströme abstellen

Für Personen gibt es mindestens zwei offensichtliche Möglichkeiten:

  1. Geld spenden – eine Liste von Organisationen
  2. Klar sagen, was man von seiner Regierung will

Natürlich kostet das Geld. Dann ist das eben so.

Das klingt vielleicht dramatisch und irrational. Das ist nicht im Vergleich zu Krieg. Krieg ist das absolute Böse.

Ich habe bislang 300 Euro an verschiedene Hilfsorganisationen gespendet und die Ukrainer in meinem Freundeskreis und beruflichen Netzwerk gefragt, wie ich ihnen helfen kann. Ich kann von Glück sagen, dass ich zufällig die deutsche Staatsangehörigkeit habe und in den Niederlanden lebe. Als ukrainischer Mann in der Ukraine wäre es mir verboten, vor dem Krieg zu fliehen.

Das Foto in diesem Eintrag habe ich im Sommer 2011 gemacht, als ich Gast in der Ukraine war anlässlich des Esperanto-Jugendweltkongresses in Kiew. (Ich hatte diesen für mich ganz besonderen Sommer bisher nur mehrmals am Rande erwähnt.) Natürlich habe ich viel schönere Bilder und Erinnerungen an diesen Urlaub. Diesmal geht’s um die Farben.

6 Gedanken zu „Krieg in der Ukraine

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