Wie ich meinen Geburtstag verbracht habe

Klassischer Folgeartikel – ich hatte ja schon gestern berichtet, wie ich reingefeiert habe. Nachmittags bekam ich Besuch von meinen Eltern und saßen beisammen zu Kaffee und Kuchen.

Sie brachten mir auch ein schönes Geschenk in Form von Möbeln mit, die ich mir gewünscht hatte. Denn egal wie viele Bücher ich bereits aussortiert habe: Zu Hause bei meinen Eltern gibt es noch mehr als ein Regal von meinen Büchern und auch wie erwähnt sonstigen Krempel, den ich nach Münster schaffen möchte. Meine bisherigen Bücherregale in der Wohnung waren bereits voll, also mussten weitere (dazu passende) her. Außerdem gab es ein (ebenfalls dazu passendes) CD-Regal. Ich habe zwar immer noch nicht alle CDs damit untergebracht, aber es sieht besser aus als die CD-Ständer, die ich bisher hatte, so dass ich mit dem Gedanken liebäugele, mir weitere dieser CD-Regale zu holen und dann alles auf weniger Platz aufzubewahren. Es ist ja schon ein deutlicher Fortschritt, nicht mehr so viele Stapel herumstehen zu haben…

Es war interessant, wer sich alles gemeldet hat an dem Tag. Ich hatte Gelegenheit, ein paar sehr gute Gespräche zu führen, bei der auch viel von der Vergangenheit zur Sprache kam. Ich habe viel Zeit zum Nachdenken gehabt und konnte zum ersten Mal sehr gelöst auf viel zurückblicken, das passiert ist. Gerade mein Verhältnis zur Popkultur ist heute nichts Schlimmes mehr.

Den letzten Teil des Tages verbrachte ich mit Musikhören – Sun Sets von Chicane! – und ordnete Sachen in die frisch zusammengebauten Möbel ein. Außerdem genoss ich einen Teil der Süßigkeiten, die ich geschenkt bekommen habe. Es war ein schöner Tag und viele Leute haben dazu beigetragen, dass es so wurde!

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Und über uns die Sterne

Ich habe lange überlegt, wo ich meinen heutigen Geburtstag verbringen soll. Wieder nach Sizilien und im Meer baden, so wie vor 15 Jahren? Das war so ein großartiges Gefühl damals. Oder dasselbe in einem neuen Land (es gibt ja noch genug im Süden auf meiner Liste)?

Dann kam jedoch einer meiner besten Freunde mit einem echten Superknüller um die Ecke: Einen Tag vorher würde es „Chicane Under The Stars“ im Planetarium Bochum geben! Na, da war die Sache doch klar: Nichts wie hin!

Chicane feierte der Ende der 1990er / Anfang der 2000er mit Stücken wie „Offshore“ und „Saltwater“ große Erfolge, ist zwar aus dem großen Rampenlicht verschwunden, hat aber nie aufgehört, tolle elektronische Musik zu machen. Ich liebe seine Alben „Far From The Maddening Crowds“ und „Behind The Sun“ und hatte ihn schon einmal erwähnt im Zusammenhang mit chilliger, leicht sphärischer Musik. Das in Kombination mit riesigen Weltraumbildern – ein Traum!

Als Einstimmung gab’s im Auto schon Teile einer Radiosendung namens „Sun Sets“, die Chicane moderiert. Sun Sets vol. 8 enthält etwa das großartige Stück „Coldplay – Sky Full Of Stars (Andreas Von Hoog Bootleg)“ (zu hören ab 48:08). Noch mehr von der Sendung gibt’s auf Mixcloud. Die Liederlisten gibt’s bei Chicane selbst.

Leider muss ich ganz langweilig schreiben: Ich hatte einen tollen Abend erwartet und genauso wurde es. Es hat gar keinen Zweck, die Gefühle zu beschreiben, die mich überkamen. Woanders gibt’s einige Fotos und die Vorschau. Beider geben das Erlebnis natürlich nicht richtig wieder, dafür waren die Sinneseindrücke zu intensiv. Gut, dass ich Kontaktlinsen hatte, damit konnte ich viel freier sehen!

Als ich das nächtliche Europa sah, da musste ich an meine Reisen denken, wo ich überall schon gewesen bin und wo ich noch hin will. Und beim Sternenhimmel kam eine Erinnerung hoch an einen abendlichen Besuch im Schwimmbad, wo man sich draußen in einem Becken hinlegen und auf die Sterne gucken konnte.

Ein Stück namens „Don’t Give Up“ mit Gesang von Bryan Adams hat mich über viele Jahre begleitet. Gestern kam es in einer neuen Version (die ebenfalls im dritten Teil der Radioserie erschienen ist).

Chicane: Don’t Give Up (2014 Reboot) (ab 52:55)

Danach ging es nach Münster und wir gingen tanzen im Cuba Nova. Dort war ich ja seit drei Monaten nicht mehr gewesen! Um Mitternacht erreichten mich die ersten Glückwünsche und es stellte sich heraus, dass die Eintrittskarte für Chicane gleichzeitig ein Geburtstagsgeschenk gewesen war!

Wir tanzten recht zünftig ab. Dennoch gingen wir – für meine Verhältnisse – früh nach Hause. Aber meine Augen wurden langsam müde und ich habe ja heute noch etwas vor. Um 5:15 ging ich ins Bett.