Die Geschichte vom Drachen

Ich bin auf der Suche nach dem verlorenen Groove. Neun Blogeinträge fassen jeweils alle Blogeinträge aus einem Quartal zusammen:

Zuletzt habe ich über einen Lernerfolg „zwischen den Quartalen“ gebloggt, eine Hochzeit wie früher, eine Woche Urlaub in Nordwalde, die zweite Hochzeit in zwei Wochen, zwei Flaschen Alkohol weniger, zwei Lernerfolge an einem Tag sowie die Freude an Kleinigkeiten.

Diese Woche bin ich im Urlaub und darüber, wie’s war, möchte ich berichten, wenn die Woche rum ist. Daher gibt es heute eine kleine Geschichte.

Ein Krieger, ein Wolf und ein Fischer haben die Erzählung von einem Drachen gehört, der in der Gegend hausen soll und dessen unbändige Kraft diejenigen beeindruckt, die ihrer Zeuge werden. Voller Angst vor dem Drachen wenden sich an einen Weisen. Was sollen sie nur tun?

Der Weise hört allen drei geduldig zu und gibt ihnen schließlich folgenden Rat:

„Ihr braucht keine Angst vor dem Drachen zu haben. Ihr selbst seid der Drache.

Diese große Energie, die bisweilen so unbändig wie ein Drache wirkt, die tragt Ihr in Euch selbst. Und warum solltet Ihr Euch vor Eurer eigenen Kraft fürchten?

Ihr solltet Euch vielmehr um ganz andere Dinge sorgen:

Du, Krieger, solltest darauf achten, dass Du beschützt und verteidigst, was Dir lieb und teuer ist, und nicht Tod und Zerstörung über andere bringst.

Du, Wolf, solltest Deine Freiheit achten, und sie nicht für diejenigen aufgeben, die es nicht wert sind.

Du, Fischer, solltest Deinen Fang großzügig mit anderen teilen, aber immer darauf achten, dass genug für Dich selbst übrig bleibt und die Menschen, die Dir am nächsten sind.“

Wie die Geschichte ausgeht, weiß ich noch nicht – zum Glück. Denn ich bin der Krieger, der Wolf, der Fischer – und der Drache.