Die Zeit ist jetzt

Ich bin auf der Suche nach dem verlorenen Groove. Sechs Blogeinträge fassen jeweils alle Blogeinträge aus einem Quartal zusammen:

Zuletzt habe ich darüber gebloggt, dass sich niemand wegwerfen muss.

Gestern bin ich ein Jahr älter geworden. Obwohl ich erneut keinen Besuch vor Ort bekommen konnte, war es längst kein so einsamer Tag, denn ich habe von früh bis spät Glückwünsche bekommen und einige Leute sogar via Discord gesehen. Das tat sehr gut!

Auch wenn ich mit Wehmut lese, was ich vor fünf Jahren gebloggt habe, so erkenne ich an dem, was ich vor einem Jahr schrieb, dass ich inzwischen ein ganzes Stück weiter bin. Das macht Mut!

Ich habe mir fürs neue Lebensjahr vorgenommen, einige Sachen in meinem Leben aufzuräumen. Ich brauche in meinem Alltag Energiequellen – Dinge und Leute, die mich unterstützen und die mir Kraft geben. Es hat außerdem keinen Sinn, in einer Situation zu bleiben, die mich konstant überfordert. Wie auch immer die notwendige Veränderung aussehen wird – sie wird kommen, da bin ich ganz zuversichtlich.

Es gibt noch vieles, was ich im Leben erreichen kann. Es gibt nichts mehr, das ich erreichen muss.

Es gibt nichts und es hat auch nie etwas gegeben, für das sich Stress lohnt. Es mag Veränderung geben, die irgendwann einfach so kommt ohne mein Zutun – und dennoch lohnt es sich nicht, darauf zu warten.

Wie der Zufall so spielt: Ich stieß in den letzten Stunden meines Geburtstags auf ein altes Lied, das „Die Zeit ist jetzt“ heißt. Und wie so viele guten Lieder der letzten Zeit brachte es etwas in mir zum Schwingen… diese Sehnsucht, diese innere Unruhe… dieser Appell ans Hier und Jetzt. Was für eine Freude, ein scheinbar altbekanntes Lied zum ersten Mal richtig zu entdecken!

Ich guckte nach, von wann es war: Anfang 2000. Eine der besten Zeiten meines Lebens. Klare Sache, das Schicksal zwinkert mir zu.

Moloko: The Time Is Now