Ich bring‘ Dich durch die Nacht

Ich bin auf der Suche nach dem verlorenen Groove. Zwei Blogeinträge fassen jeweils alle Blogeinträge aus Q2/2020 und alle Blogeinträge aus Q3/2020 zusammen.

Zu dem Lied „The Dawn Will Come“ und meinen Gedanken dazu gab es noch eine schöne Rückmeldung:

Reinhard Mey, dessen Lied „So viele Sommer“ ich dieses Jahr zu spielen und singen gelernt habe, hat ebenfalls ein Stück zum selben Thema anzubieten:

Reinhard Mey: Ich bring‘ Dich durch die Nacht

Die letzte Woche hat mir noch einmal einiges an Energie abverlangt. Umso wichtiger ist es, Dinge zu finden, aus denen man wieder neue Kraft schöpfen kann!

Deswegen folgen noch vier weitere Versionen von „The Dawn Will Come“, die es mir angetan haben.

Die erste finde ich sehr zart arrangiert, die zweite hat mich besonders ergriffen, die dritte hat ein ein besonders schönes begleitendes Video. Da der Text sehr wichtig ist, habe ich die Instrumentalversionen weitestgehend außen vor gelassen – aber Lindsey Stirling ist mit ihrer Darbietung und ihrem Video wieder einmal eine Klasse für sich. Daher ist dies die vierte Version meiner heutigen Auswahl.

Malukah

Folkore Guild

Igromanija

Lindsey Stirling

So viele Sommer

Ich bin auf der Suche nach dem verlorenen Groove. Ein Blogeintrag fasst den Hintergrund mit Verweisen auf alle Blogeinträge aus Q2/2020 zusammen. Seitdem habe ich über den Sinn des Zorn, Verletzbarkeit, die Zeit vor fünf bzw. zehn Jahren und dass das Leben keinen Sinn haben muss geschrieben sowie zuletzt über drei wertvolle Einsichten.

Heute geht es um eine Kleinigkeit, die mir dennoch viel bedeutet. Eine Freundin machte mich vor ein paar Monaten auf das Wohnzimmerkonzert von Reinhard Mey aufmerksam. Dabei präsentiert er drei Lieder, unter anderem „So viele Sommer“ (ab 3:58):

Das Lied brachte mich zum Weinen. Was für ein großartiger Inhalt! Was für eine tolle Darbietung dazu – ganz schlicht dargeboten mit Gitarre und Gesang, mit leiser Stimme gesungen, so zerbrechlich und authentisch.

Das Stück ist erst aus dem Jahre 2016, also gerade kein Klassiker aus seinem Repertoire. Ohne die Folgen der ungewöhnlichen Zeiten, in denen wir leben, wäre ich wahrscheinlich nie darauf gestoßen. Hier zum Vergleich die Albumversion:

Da es angenehmerweise Text, Noten und Akkorde als PDF im Netz gibt, habe ich mich daran gemacht, das Stück auf Ukulele spielen zu lernen. Ich singe am besten drei Halbtöne höher als das Original (ging mir auch bei „Gute Nacht, Freunde“ so).

Am Wochenende habe ich die erste längere Reise seit einem halben Jahr unternommen – zur Goldenen Hochzeit meiner Eltern. Für diesen Anlass hatte ich es gelernt.

Und siehe da – ich kam nicht ins Stocken bei meiner Darbietung und es kam gut an. Wer hätte gedacht, dass ich durch die verrückte Weltlage so einen Treffer landen würde?