Vier Monate rum…

…von der einjährigen Auszeit. Was ist passiert? Wie habe ich die Zeit genutzt?

So gut, dass ich es noch nicht einmal geschafft habe, inzwischen über alles zu schreiben was ich im Juni gemacht habe! Aber gut, ich bin mehr als den halben Monat lang unterwegs gewesen und immer noch nicht zu Hause, da kann man das verschmerzen.

Ich hatte ja bereits angefangen, über meine Reise nach Schweden zu berichten. In Stockholm durchstöberte ich einen tollen Plattenladen und machte einen lang ausgedehnten Spaziergang mit vielen Sonnenuntergangsfotos. Die Rückreise nach Deutschland geriet wieder etwas abenteuerlich.

Nur zwei Tage später – ich brauchte einen Tag Pause, um noch einen Auftritt mit Ukulele in Münster hinzulegen – ging es gleich weiter nach Spanien! Internetproblemen und eigener Verpeiltheit sei Dank war auch diese Anreise spannender als gedacht. Am Ende des Tages wartete jedoch auf mich eine ganz besondere Nacht. Am nächsten Tag spazierte ich ohne festen Plan durchs Künstler- und Alternativenviertel Gracia, schoss dabei jede Menge Fotos und spielte wieder Ukulele (wie auch am Abend).

Und den Rest des Monats Juni muss ich immer noch berichten. Vom Juli ganz zu schweigen!

König Fußball gewann zwar nie ganz die Oberhand, aber so etwas wie den 7:1-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Brasilien musste ich ausgelassen feiern! Übertroffen wurde das nur vom gewonnenen Finale, das ich – wieder unterwegs – in der Slowakei erlebte. Vom dortigen Urlaub habe ich über den nächsten Tag berichtet, aber danach war ich so ausgelastet mit Ukulele spielen, als DJ arbeiten und feiern, dass ich zu nichts mehr gekommen bin!

Die Übersicht über die Länder, die ich besucht habe, zeigt meinen Fortschritt an. Ich bin dem Durchschnitt nach zwei neue Länder im Rückstand, aber die Esperantotreffen in altbekannten und geschätzten Ländern waren einfach zu verlockend, um sie nicht zu besuchen.

Nebenbei habe ich mich im Juli noch dem Konsumterror hingegeben und ordentlich CDs eingekauft, die ich als DJ auch dringend benötigt habe. Dann erreichte mich noch die Nachricht, dass mit meiner Haut alles in Ordnung ist – am Tage meiner Abfahrt. Das war eine Sache, die mich lange beschäftigt hatte, und ich bin froh, das jetzt hinter mir gelassen zu haben!

Es war sehr gut, dieses Blog anzufangen. Denn wenn ich jetzt nachlese, was ich vor nur vier Monaten geschrieben habe, dann kommt mir das wie ein Bericht aus einem anderen Leben vor. Im Moment ist es, als hätte man mein Blut und meine Organe ausgetauscht, so anders fühlt sich alles an. Ich hatte das Jahr Auszeit und die Reisepläne als große Chance gesehen, dass mein Kopf einmal komplett durchgespült wird, damit ich auf andere Gedanken komme. Das ist mir gelungen.

Ich werde wohl nicht allzu detailliert darüber schreiben, aber ich bin so glücklich wie seit mindestens fünf Jahren nicht mehr. Das Tal, in dem sich mein Leben seit vier Jahren befand, ist endlich überwunden.

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4 Gedanken zu „Vier Monate rum…

  1. Pingback: Barcelona | DĴ Kunar

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