Amsterdam – Frankfurt – Paris

Ich bin auf der Suche nach dem verlorenen Groove. Acht Blogeinträge fassen jeweils alle Blogeinträge aus einem Quartal zusammen:

Zuletzt habe ich darüber gebloggt, wie der Groove nach zwei Jahren zurückkam, Selbstliebe statt Angst, wie ich Ostern nicht alleine war, einen zweiten Lernerfolg in diesem Jahr sowie wie ich an einem Tag mit dem Fahrrad ans Meer und zum Flughafen fuhr.

Was für eine Woche! Letzten Mittwoch bin ich mit dem Fahrrad zum Flughafen gefahren, von dort aus weiter mit der Bahn zu einem Abend in Amsterdam und abends wieder zurück. Ich war gar nicht so müde, wie ich erwartet hatte. Entgegen meiner Erinnerung von meiner ersten Radtour zum Flughafen im Dezember 2019 war der Weg gut beleuchtet. Die Strecke mit dem Rad war natürlich zu den Uhrzeiten nicht notwendig; das war nach dem Motto „üben, wenn es nicht darauf ankommt“. Das bedeutet, dass ich theoretisch auch noch spät ausgehen kann und nicht die ganze Nacht durchmachen oder ein Taxi benutzen muss, um wieder nach Hause zu kommen, denn bis Schiphol fahren die Züge die ganze Nacht. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Freiheit und einem erfüllten Alltag!

Abends buchte ich die Zugfahrkarten für meine anstehenden Reisen. Es fehlten allerdings noch einige Hotelübernachtungen. Am Donnerstagmorgen fühlte ich eine Wut und Unruhe wie lange nicht mehr und hatte Konzentrationsschwierigkeiten. Als ich mich aufraffte und die Hotels heraussuchte und buchte, waren alle Symptome plötzlich verschwunden. Dass sie weggingen, als ich etwas für mich selbst machte, ist ein sehr gutes Zeichen! Das ist das Gegenteil von Selbstvernachlässigung. Mein Unterbewusstsein hatte mir zugeschrien, mich um meine eigenen Bedürfnisse zu kümmern.

Am Freitag ging es auf ein Familienwochenende nach Frankfurt – so wie Kaub 2014 und Marburg 2015, nur diesmal zwei Jahre später als geplant. Dazu gehörte zweimal abends Italienisch essen, ein Besuch der Paulskirche, ein Nachmittag im Palmengarten, ein Picknick am Mainufer – und als ich alleine unterwegs war, bin ich sogar in eine Ukraine-Demo geraten! Die hat mich sehr berührt. Ich habe auch hiervon zwei Fotos gemacht, die ich hier jedoch nicht veröffentlichen möchte.

Insgesamt war es ein tolles Wochenende, dass sogar damit endete, dass ich meine erste Reise seit über zwei Jahren und vier Monaten antrat, die mich außerhalb Deutschlands und der Niederlande führte. Ich schreibe diese Zeilen aus Paris – mehr darüber nächste Woche.

6 Gedanken zu „Amsterdam – Frankfurt – Paris

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